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Termine & Aktuelles

Bitte beachten!

Aktuelle und wichtige Informationen zum Waffenrecht

Ab 01.09.2020 gelten folgende Regelungen. Insbesondere für den An- und Verkauf sowie die Durchführung von Reparaturleistungen ist dies wichtig!

  • Jeder Waffen-Besitzer bekommt eine persönliche ID für das Nationale Waffenregister, eine NWR-ID. Dieser Nummer ist ein „P“ vorangestellt. Diese ID entspricht den Datenschutzrichtlinien, da sie verschlüsselt aus unterschiedlichen Daten generiert wird.
  • Jeder Jäger und Sportschütze erhält zusätzlich eine Erwerbs-ID. Gekennzeichnet durch ein „E“. Die persönliche NWR- sowie die Erwerbs-ID werden vom Amt in die jeweilige Waffenbesitzkarte eingestempelt.
  • Alle Schusswaffen und wesentlichen Waffenteile erhalten eine ID, diese wird durch ein „W“ bei Schusswaffen und ein „T“ bei wesentlichen Waffenteilen geführt. Das führende wesentliche Waffenteil bei Langwaffen ist das Gehäuse und bei Kurzwaffen das Griffstück. Weitere wesentliche Waffenteile sind u.a. der Lauf und der Verschluss bzw. Verschlusskopf.
  • Alle NWR ID Nummern sind 21-stellig.
  • Beim Ver-/Ankauf von Waffen müssen alle vorgenannten IDs des Käufers und Verkäufers bekannt sein. Sie sollten auf dem Kaufvertrag festgehalten werden.
  • Bei einem längeren Verbleib der Waffe beim Büchsenmacher müssen die IDs bekannt sein und beim NWR gemeldet werden. Das übernimmt in der Regel der Büchsenmacher/Händler.
  • Die An- und Abmeldefristen von Waffen belaufen sich nach wie vor auf 14 Tage.
  • Zum Kaufen von Munition genügt nach wie vor der Jagdschein, die WBK mit eingetragenem Munitionserwerb oder der Munitionserwerbschein.

Sollten Sie bis jetzt nicht automatisch von Ihrer Behörde Ihre NWR-IDs zugesandt bekommen haben, kontaktieren Sie bitte Ihre zuständige Waffenbehörde.

Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit zusammen mit Ihren Landwirten im Revier!

Kitze mit Drohnen der Bundeswehr vor dem Mähtod schützen

Die erste Mahd wird jedes Jahr zur Todesfalle für Kitze. Denn die Ernte fällt mit der Setzzeit zusammen, 

Wenn die Landwirte im Frühjahr mit dem Wiesenschnitt beginnen, fallen den riesigen Maschinen bundesweit jedes Jahr tausende von Rehkitzen, kleinen Hasen und Bodenbrütern zum Opfer. Allein mehr als 90.000 Rehkitze werden in Deutschland jährlich bei der ersten Grünlandmahd verstümmelt oder getötet.

Das Problem: Der Drückinstinkt in Kombination mit der immer intensiver werdenden Landwirtschaft! Die Jungtiere laufen auch bei großer Gefahr nicht weg, sondern drücken sich instinktiv in ihr Versteck. Zusätzlich fahren Maschinen mit einer Arbeitsbreite bis zu 14 Metern mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 Kilometern pro Stunde über die Felder. Selbst ältere Tiere haben oftmals keine Chance mehr und werden vom Mähwerk erfasst.

Ein Problem ist das auch für die Landwirte selbst, denn sie verstoßen gegen das Tierschutzgesetz, wenn sie Jungtiere bei der Mahd verstümmeln oder töten, ohne im Vorfeld versucht zu haben, dieses Tierleid zu verhindern. Es drohen hohe Strafen!

Einige Angehörige der Bundeswehr haben im vergangenen Jahr den Vorbereitungskurs zur Jägerprüfung in Regen besucht und erfolgreich ihre Prüfung abgelegt. Der Mähtod von Kitzen und dessen Verhinderung war natürlich auch Thema der Ausbildung. Der Kontakt zum Ausbildungsleiter Harald Steiner blieb über den Jagdkurs hinaus bestehen und aus vielen Gesprächen entstand eine Idee:

Kitzsuche und Kitzrettung mit Drohnen der Bundeswehr

Mit der Genehmigung durch Herrn Oberstleutnant Lacher, dem Kommandeur des Regener Bataillons stellt die Bayerwald Kaserne in Regen im Rahmen von Übungs- und Erhaltungsflügen ihre Drohnen zur Kitzsuche zur Verfügung. Die Jägerschaft der Kreisgruppe bedankt sich sehr herzlich für diese Möglichkeit und die Genehmigung!

Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an den Ansprechpartner der Bundeswehr, Herrn Hauptfeldwebel Gerhard Spann (Drohnenausbilder) unter Telefon 01512 – 5242726 zur Terminvereinbarung.

Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit zusammen mit Ihren Landwirten im Revier!

Foto: Kira Hoffmann auf Pixabay

 

 

Wichtige Infos und nützliche Tipps

Wildbretvermarktung

Derzeit bewegt uns Jäger vor allem ein Thema: Die Wildbretvermarktung.

 Die Bockjagd, die Jagd auf Frischlinge und Überläufer ist in vollem Gang, doch wohin mit dem Wild? Die Gastronomie ist weiterhin geschlossen, der Wildbrethandel liegt darnieder oder die gebotenen Preise sind nicht akzeptabel. 

Auf der anderen Seite haben viele Verbraucher die Lust am Kochen und am guten Essen wiederentdeckt. Die Direktvermarktung auf den Bauernhöfen boomt. Das sollten auch wir Jäger uns zunutze machen, denn Wildfleisch erfüllt alles, was gute Ernährung ausmacht. Es ist leicht, kalorienarm, reich an wichtigen Nährstoffen und auf dem heißen Rost gelegt, die ideale Grundlage für die leichte Sommerküche. 

Wichtig ist es jetzt, die Verbraucher zu gewinnen, bei ihrem Jäger vor Ort sich mit Wildfleisch einzudecken. Dabei bleibt die Wertschöpfung beim Jäger und – fast noch wichtiger der Imagegewinn: Jagd und Jäger sind die, die das köstliche Wildfleisch liefern. Von der dezentralen Vermarktung profitieren alle. 

Allerdings erwarten die Verbraucher heute sozusagen Metzgerqualität, also Wildbret küchenfertig und in handlichen Portionen ansprechend verpackt. Dazu muss das Fleisch von Reh und Sau professionell zerwirkt werden. Viele Jäger sind dafür eingerichtet, sie haben eine geeignete Wildkammer und sind geübt im Zerwirken, aber noch nicht alle.

Nachhaltige Nutzung von Bälgen: ein Pilotprojekt mit Zukunft!

Projekt "Fellwechsel"

AKTUELLE INFO: Die Firma Fellwechsel ist insolvent! Abgabe in den Containern ist zwar nach wie vor möglich, man bekommt aber leider keine Vergütung mehr!

Zum Schutz des Niederwildes und zur Unterstützung von Artenschutzprojekten werden Raubsäuger bejagt. Deutschlandweit werden jährlich rund 500.000 Rotfüchse erlegt und seit Anfang der 1990er Jahre steigen die Jagdstrecken von faunenfremden Arten wie Marderhund und Waschbär. Allerdings wird derzeit nur ein Teil dieser Felle verwertet, obwohl viele Kürschner zunehmend Pelze aus der heimischen Jagd verarbeiten. Entsprechend groß ist der Bedarf nach qualitativ hochwertiger Ware aus nachhaltiger Jagd. Daher hat das DJV-Präsidium, Vertretung aller 15 Landesjagdverbände, entschieden, die Nutzung von Bälgen aus der Jagd aktiv zu fördern. Der Deutsche Jagdverband und der Landesjagdverband BadenWürttemberg haben gemeinsam die Fellwechsel GmbH gegründet, die am 14.11.2016 im Handelsregister in Berlin eingetragen wurde.

Damit ist der Grundstein für ein Pilotprojekt gelegt: Die Fellwechsel GmbH ist die Betreibergesellschaft einer Abbalgstation, die zum Jahresbeginn 2017 in Rastatt in Baden-Württemberg errichtet wird. Dort werden Füchse, Marderhunde, Waschbären, Stein- und Baummarder, Iltis, Mink, Nutria und Bisam im Kern angenommen, gestreift und entweder gegerbt, getrocknet oder als weiter verarbeitetes Produkt auf den Markt gebracht.

Unser Ziel ist es hochwertige Wildpelze zu gewinnen und den Jägerinnen und Jägern für die Zulieferung entsprechend der Tierart und der Balgqualität eine Vergütung zu zahlen. Jedes angelieferte Tier mit verwertbarem Fell wird individuell markiert und diese ID-Nummer verbleibt am gegerbten bzw. getrockneten Fell. Diese Markierung ermöglicht es auch weiterverarbeitenden Betrieben wie z.B. Kürschnern, die Herkunft der Felle aus der nachhaltigen, heimischen Jagd zu dokumentieren. Das vom Zentralverband des Kürschnerhandwerks vergebene Logo „WePrefur“ an lizensierte Betriebe basiert auf der Verarbeitung von Fellen aus der heimischen Jagd (www.weprefur.de).

Alle nötigen Formulare und weitere Infos: Siehe Link zu www.fellechsel.org  

 

 

Kinder auf der Jagd neuen Eindrücken

Unter dem Motto "Draußen lernt sich´s leichter" sind die 3. Klassen der Grundschulen von Kirchdorf und Kirchberg zusammen mit ihren Lehrkräften in der letzten Schulwoche vor den Osterferien auf Initiative des Bayerischen Jagdverbandes, vertreten durch Manfred Pöschl, zusammen mit 2 Jägern in heimische Jagdreviere zu einem Naturlerlebnistag aufgebrochen. In Kirchdorf ging es mit dem ehemaligen Berufsjäger Helmut Penn ins Revier. Die Kirchberger Schüler hatten das Jagdrevier ihres Elternbeiratsvorsitzenden und Jäger Xaver Schrönghammer ins Visier genomen.

Wie heißt der Baum mit der weißen Rinde? Und wie kommen Wildtiere gesund über den Winter? Wie kann man an einem Baum die Himmelsrichtungen bestimmen? Spätestens seit ihrem Ausflug mit den Jägern im Wald wissen die Kinder eine Antwort auf all diese Fragen. Gemeinsam mit Jäger Xaver Schrönghammer haben sie in dessen Revier erforscht und gelernt, wie Reh-, Hasen - und Fuchsspuren aussehen, mit welchen artgerechten Futtermitteln die Jäger im Winter eine Rehwildfütterung befüllen, um so das Wild vom Schälen und Verbeißen der Waldbäume aabzuhalten und was die vielen Aufgaben eines Jägers im jahresverlauf sind. Während des Reviergangs wurde der Jäger mit vielen Fragen der Kinder gelöchert. Ohne große Mühe ist es dem Waidmann gelungen, das Interesse der Kinder für den Wald und vor allem für das Wild zu wecken.

Mehrwertsteuer auf Jagdpacht

Die Antworten auf Ihre Fragen zur Mehrwertsteuer auf Jagdpacht

Im Anhang (PDF zum Download) finden Sie Erläuterungen und die Vorlage für einen Musterbrief an des Finanzamt zum Thema "Mehrwertsteuer auf Jagdpacht".

Widerspruch Sozialversicherung

Sozialversicherung Für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG): Versand der Beitragsbescheide - Der BJV rät zum Widerspruch

Derzeit werden von der SVLFG Beitragsrechnungen an die Jagdpächter verschickt. Wer noch keinen Widerspruch gegen seinen Beitragsbescheid eingelegt hat, kann dies innerhalb der angegebenen Frist tun.
Der BJV hat dafür eine Widerspruchsvorlage samt Begründung erarbeitet. Beides finden Sie in der Anlage als PDF zum Download. Bitte die persönlichen Daten ergänzen sowie das aktuelle Datum einfügen.
Bei der Überweisung des Beitrages sollte im Verwendungszweck vermerkt werden, dass die Zahlung "unter Vorbehalt" erfolgt. Zudem kann auf die laufenden Musterverfahren des BJV verwiesen werden. Das Aktenzeichen des Musterverfahren des BJV lautet: AZ: S8U5014/15 (Sozialgericht Landshut)

Beitragsfreiheit bei der Kreisgruppe

Bei der Vorstandschaftssitzung vom 13.08.15 fasste die Vorstandschaft den Beschluss, dass alle Mitglieder, welche 50 Jahre und länger Mitglied der Kreisgruppe sind , Beitragsfreiheit genießen.

Verkehrssicherungspflicht/ Verkehrsschildersatz

Die Kreisgruppe hat einen Verkehrsschildersatz zur Sicherung bei Bewegungsjagden angeschafft. Dieser kann über den stellv. Kreisvors. Max Wurzer von den KG-Mitgliedern ausgeliehen werden. 
Die rechtl. Vorschriften hierüber sind eigenständig zu beachten. (Lehrgang Verkehrssicherungspflicht , Antrag bei der zust. Verkehrsbehörde, Verkehrszeichenplan).
Diese Ausführungen/Anträge Treib- u. Drückjagd/ Empfehlung Verkehrszeichenplan mit rechtl. Regelung können auf der Internetseite des Landesjagdverbandes unter der Rubrik Formulare / Jagdl. Praxis eingesehen und heruntergeladen werden.    

Waffenrecht/ Waffenkontrollen

in der WBK gibt es die Möglichkeit sich den Besitz von Langwaffenmunition jeglicher Art eintragen zu lassen, welche nach dem BJG nicht verboten ist. Dadurch ist man bei evtl. Waffenkontrollen stets im legalen Besitz von Langwaffenmunition, auch wenn der Jagdschein abgelaufen ist.

Wichtige Information

Die Kreisgruppe ist ein gemeinnütziger Verein i.S. Steuergesetz.
Der Beitrag kann deshalb bei Steuererklärung geltend gemacht werden.